Es geht auch ohne Haar!
In diesem Video zeige ich dir, warum das D-Rig eines der effektivsten Rigs zum Karpfenangeln ist. Egal ob Anfänger oder Profi – mit diesem Setup steigerst du deine Fangchancen deutlich!
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Der größte Vorteil des D-Rigs ist der sogenannte Anti-Eject-Effekt. Da der Köder auf dem „D“ (einer Schlaufe aus steifem Schnurmaterial am Hakenschenkel) frei gleiten kann, trennt sich der Köder beim Ausblasen vom Haken.
Der Mechanismus: Wenn der Karpfen versucht, den Haken auszuspucken, fliegt der schwere Köder zuerst raus. Durch das gleitende D wird der Haken jedoch nicht mitgezogen, sondern fällt nach unten und greift aggressiv in der Unterlippe.
Das D-Rig ist extrem vielseitig, aber es brilliert besonders mit Waftern (ausbalancierten Ködern) und sinkenden Bodenködern (Bottom Baits).
Wafters: Diese heben das Gewicht des Hakens auf und lassen das Rig natürlich wirken. Sie sinken langsam ab und landen perfekt über dem Haken.
Pop-Ups: Können verwendet werden, allerdings greifen Angler für reine Pop-Up-Präsentationen oft eher zum Chod-Rig oder Ronnie-Rig.
Für ein klassisches D-Rig ist ein steifes Vorfachmaterial (Stiff Rig) entscheidend, meistens Fluorocarbon oder dickes Monofilament.
Warum steif? Das Material muss starr genug sein, um das „D“ in Form zu halten. Zudem sorgt die Steifheit dafür, dass sich das Rig nach einem Fehlbiss oder Ausspucken wieder selbst „resetten“ kann (es drückt sich vom Blei weg in die Ausgangsposition zurück). Weiche Geflechte würden in sich zusammenfallen.
Das D-Rig funktioniert am besten auf hartem, sauberem Untergrund (Kies, Sand, Lehm).
Das Problem bei Schlamm: Da das Vorfach meist kurz und sehr steif ist, kann es bei weichem Schlamm passieren, dass das Blei einsinkt und das starre Vorfach wie einen „Zweig“ unnatürlich nach oben stehen lässt oder den Haken mit in den Schlamm zieht.
Das „D“ sollte groß genug sein, um dem Köder Spielraum zu geben, aber nicht so groß, dass es die Hakeigenschaften beeinträchtigt.
Faustregel: Das D sollte etwa beim Widerhaken beginnen und kurz vor dem Hakenöhr enden. Es muss bauchig genug sein, damit der Rig-Ring oder der Micro-Swivel ungehindert und leichtgängig darauf gleiten kann. Ein zu flaches D blockiert den Gleiteffekt.







